Entstehung
Frühjahr 2002
Der Vorstand des Vereins für Regionalentwicklung Werra-Meißner e.V.
befasst sich in einem Referat erstmalig mit dem Thema Bürgerstiftung.
Die Idee wird kritisch diskutiert, gerade vor dem Hintergrund einer wirtschaftsschwachen
ländlichen Region. Schließlich wird die mutige Entscheidung getroffen. „Wir
probieren es“.
Sommer 2003
Der Verein für Regionalentwicklung Werra-Meißner e.V. beauftragt
ein Beratungsbüro mit der Überprüfung der Machbarkeit und einer
aufbauenden Organisationsentwicklung.
Oktober 2003
Öffentliche Informationsveranstaltung zum Thema Bürgerstiftung
November 2003
Workshop zur Diskussion von Grundlagen einer Bürgerstiftung Werra-Meißner.
30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer fassen den Beschluss in Form einer Gründungsinitiative
weiterzuarbeiten.
Herbst 2003
Parallel werden Einzelgespräche mit Entscheidern und Multiplikatoren aus
den Bereichen Politik, Verwaltung, Unternehmen und Gemeinwesen geführt.
Der Landrat und weitere namhafte Personen können als Unterstützer
gewonnen werden.
Dezember. ´03– April ´04
In drei weiteren Workshops werden die Grundlagen der Verfassung ausgearbeitet:
Stiftungszweck, Stiftungsorgane, Stiftungsverfassung. Nach und nach unterzeichnen
Privatpersonen und Unternehmen die Stiftererklärung und zahlen ihren
Beitrag auf ein Treuhandkonto ein.
27. Mai 2004
47 Bürgerinnen und Bürger gründen mit einem Stiftungskapital
von 61.100 € die Bürgerstiftung Werra-Meißner. Der Stiftungsvorstand
und der Stiftungsrat werden erstmalig gewählt.
13. Oktober 2004
Der Regierungspräsident überreicht der Bürgerstiftung Werra-Meißner
im Rahmen eines Stiftungsfest die Anerkennungsurkunde

Regierungspräsident Lutz Klein und Vorstandsvorsitzende Ursula Baumgärtel-Blaschke
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“Ich engagiere mich bei der Bürgerstiftung Werra-Meißner, weil auf diese Weise die soziale Infrastruktur im Werra-Meißner-Kreis gestärkt wird.”
Karl-Heinz Werner, Pfarrer, Eschwege-Albungen |